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Tag: Fernsehen

Boris Palmer bei Open End auf WELT: „Der Datenschutz ist eines der übertriebensten, bürokratischsten Monster in diesem Land“

Berlin (ots) - In der dritten Folge des neuen Talk-Formats 'Open End' mit Moderator Michel Friedman kritisiert Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) den "Datenschutz-Fetischismus" in Deutschland. Es gebe "keine funktionierende Verfolgung der Kontakte." Dabei könne man "mit moderner Technik Pandemien bekämpfen". Dann seien "alle anderen Grundrechte geschützt. Ich muss nur bereit sein, meine Daten, wenn es um Infektionen geht, dem Gesundheitsamt zu geben." Ulf Poschardt, Geschäftsführer WeltN24, WELT-Chefredakteur: Wir hätten einfach wie die Israelis impfen können. Datenschutz. Ja. Wie die Israelis, original. Ja, aber die geben ja BioNTech ihre Patientendaten, mit der App. Michel Friedman, WELT-Moderator (zu Boris Palmer): Aber das ist Ihnen doch auch wichtig. Also Datenschutz ist doch ein grünes Thema auch? Boris Palmer, Bündnis 90/Die Grünen, Oberbürgermeister Tübingen: Nein, der Datenschutz ist mir nicht wichtig. Michel Friedman: Ist Ihnen nicht wichtig? Boris Palmer: Nein. Der Datenschutz ist eines der übertriebensten, bürokratischsten Monster in diesem Land. Wo ich echt sagen muss, was das alles an Schaden anrichtet: Deswegen kann man bei der KI nicht mehr mithalten. Deswegen nicht bei der modernen Medizintechnik. Weil wir die ganzen Daten nicht haben und deswegen nicht impfen. Und das Schlimmste dabei: Wegen diesem Datenschutz-Humbug, nicht weil es verboten wäre, sondern weil wir uns einbilden, dass das schlimm wäre, haben wir keine funktionierende Verfolgung der Kontakte. Es wäre absolut überhaupt kein Problem. Technisch null Problem. Mein iPhone weiß, wo ich bin. Es hat immer ein GPS aktiv, weil ich muss ja dauernd meine Standortdaten.. Wo gehe ich jetzt hin? Jeder von uns hat es. Ich habe sogar die Suchfunktion 'find my iPhone' aktiviert. Weiß nicht,...

Einsatz für mehr Vielfalt: Beim neuen NDR „Tatort: Schattenleben“ (AT) mit Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz wird der Inclusion Rider angewendet

Hamburg (ots) - Im Rahmen des neuen NDR "Tatort: Schattenleben" (Arbeitstitel) mit Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz, bei dem es um Ermittlungen in der linksautonomen Szene in Hamburg geht, wenden NDR und die Wüste Medien GmbH erstmalig den sogenannten Inclusion Rider an. Die Initiative kam von Regisseurin Mia Spengler. Ziel des aus Hollywood stammenden Konzepts ist eine möglichst vielfältige Besetzung von Stab und Cast. "Der NDR setzt schon seit vielen Jahren auf Diversität vor der Kamera. Wir glauben an die Vielfalt im Ganzen und unterstützen daher sehr gern den Inclusion Rider bei dieser Produktion", so NDR Fernsehfilmchef Christian Granderath. "Die Entscheidung für einen Inclusion Rider von mir und vieler meiner Kolleg*innen soll zeigen, dass auch wir als Kreative Verantwortung übernehmen, unsere Branche chancengerecht, inklusiv und pluralistisch zu gestalten. Eine längst überfällige Bewegung", sagt Regisseurin Mia Spengler. So sind 17 Prozent der an diesem "Tatort" beteiligten Menschen BIPoC, also Black, Indigenous und People of Color. 65 Prozent der Headpositionen sind weiblich besetzt. Der NDR unterstützt die Initiative mit zusätzlichen Praktikumsplätzen für in der Filmbranche unterrepräsentierte Gruppen. Den neuen Fall des NDR "Tatort"-Teams inszeniert Mia Spengler ("How to sell drugs online (Fast)", "Tatort: Die goldene Zeit") nach einem Buch von Nachwuchsautorin Lena Fakler (Nordlichter: "Am Ende der Worte") noch bis zum 27. Mai in Hamburg. Hinter der Kamera steht Zamarin Wahdat (2020 erhielt ihr Team einen Oscar für den besten Dokumentar-Kurzfilm). Das Erste zeigt den "Tatort: Schattenleben" voraussichtlich im Frühjahr 2022. Zum Inhalt: Ela Erol (Elisabeth Hofmann) ist eine Freundin von Julia Grosz (Franziska Weisz) und Ermittlerin beim Hamburger Landeskriminalamt. Sie ermittelt verdeckt in der...

Senta Berger wird 80. / ARTE gratuliert mit einer Erstausstrahlung am Freitag und einer Auswahl ihrer Paraderollen – ab 6. Mai auch in der...

Strasbourg (ots) - Am 13. Mai feiert Senta Berger ihren 80. Geburtstag. ARTE gratuliert der Jubilarin und Ausnahmeschauspielerin mit der Erstausstrahlung ihres neuen Films "An seiner Seite" am kommenden Freitag, 7. Mai, um 20.15 Uhr und einer Auswahl von Filmen mit ihren unverwechselbaren Rollen aus den vergangenen zehn Jahren. Die komplette Kollektion ist ab Donnerstag, 6. Mai, in der ARTE-Mediathek abrufbar. Neben zwei Folgen der Krimireihe "Unter Verdacht", mit Senta Berger in ihrer Paraderolle als interne Ermittlerin Eva Maria Prohacek, sind die sehr berührende schweizerische Koproduktion "Satte Farben vor Schwarz" mit Bruno Ganz und die rasante Komödie "Willkommen auf dem Land" Teil des Programms. Ausführliche Informationen und zu den Filmen auf dem ARTE-Presseportal (https://www.arte.tv/sites/presse/programm/2021-05-07/RC-020484/) Pressekontakt: Lucia Göhner | lucia.goehner@arte.tv | +33 3 90 14 21 57 Presseportal: presse.arte.tv | Twitter: @ARTEpresse Original-Content von: ARTE G.E.I.E., übermittelt durch news aktuell

Open End: Michel Friedman spricht über Identität mit Hadija Haruna-Oelker, Jagoda Marinic und Wolfgang Thierse

Berlin (ots) - Nach Wut, Angst und Freiheit diskutiert Michel Friedman in der kommenden Ausgabe von Open End über das Thema Identität. Wer sind wir? Wer wollen wir sein - und zu wem werden wir gemacht, oft gegen unseren Willen? Die Journalistin Hadija Haruna-Oelker sagt: "Ich bin eine schwarze Frau und Mutter. Und schwarz steht wie weiß nicht für eine Hautfarbe, sondern zuallererst für eine Lebenserfahrung. Es ist eine politische Kategorie." Jagoda Marinic, Schriftstellerin, Kolumnistin und Tochter einer kroatischen Einwanderer-Familie, stellt fest: "Das Deutsche ist heutzutage auf jeden Fall etwas anderes als noch vor 60 Jahren, als Millionen Gastarbeiter ins Land geworben wurden. Es gibt aber noch immer Bewegungen, die das verneinen wollen, die ein sehr enges nationales Gefüge präferieren und meinen, eine Identität könne für immer gleichbleiben." Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sieht den Verlust an Gemeinsamkeit und Respekt in der Gesellschaft: "Jeder von uns ist für die anderen ein Anderer, sowohl als Individuum als auch als Gruppenangehöriger. Und eines der gegenwärtigen Probleme ist, dass immer heftigere Betroffenheiten gegen andere mobilisiert werden: Rassismus, Homophobie, Sexismus." Jagoda Marinic, Hadija Haruna-Oelker und Wolfgang Thierse live bei Open End mit Michel Friedman, Samstag, 8. Mai., ab 23.05 Uhr. "Open End" auch im Livestream auf WELT.de und in der WELT TV-App. Mehr Informationen zur Sendung und die ganze Folge nach Ausstrahlung unter WELT.de/openend Pressekontakt: Christian Beilfuß Kommunikation WELT und N24 Doku +491604798400 christian.beilfuss@welt.de www.presse.welt.de Original-Content von: WELT, übermittelt durch news aktuell

Ab sofort bei RTLZWEI: La Familia Artists übernimmt das Management von Cathy Hummels

München (ots) - Die bekannte Moderatorin und Influencerin Cathy Hummels wird ab sofort exklusiv von La Familia Artists vertreten, der Full-Service-Agentur für Influencer- und Künstlermanagement von RTLZWEI und EL CARTEL MEDIA. Die ganzheitliche Betreuung umfasst alle Aktivitäten von Cathy Hummels in Social Media, TV, und bei Events, inklusive der zugehörigen PR-Arbeit. Gerhard Putz, Leiter Digital Creative RTLZWEI: "Cathy ist eine der bekanntesten und spannendsten personalities in Deutschland. Gleich mit ihren ersten beiden Moderationen bei 'Kampf der Realitystars' und 'Love Island' hat sie ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir freuen uns sehr darauf, Cathy als Moderatorin und Markenbotschafterin über alle Medienkanäle hinweg zu promoten - für unsere TV-Produktionen und Kunden." Cathy Hummels: "Ich freue mich auf alles, was wir in Zukunft gemeinsam umsetzen. Ich fühle mich bei La Familia Artists perfekt aufgehoben und bin sehr gespannt auf alle tollen zukünftigen Projekte und Moderationen." Über La Familia Artists: La Familia Artists ist die Full-Service Influencer- und Managementagentur von RTLZWEI und El Cartel Media. Sie vermittelt Marken und Kunden an Künstler/innen aus den Bereichen Social Media und TV. Zum Portfolio gehören exklusiv vermarktete Personalities wie Cathy Hummels, Melissa Damilia und ein Pool aus über 50 weiteren Influencern. Über RTLZWEI: Überraschend, unangepasst, optimistisch und ganz nah dran: Das ist RTLZWEI. Hier erleben die Zuschauer das Leben in all seinen Facetten. RTLZWEI ist der deutschsprachige Reality-Sender Nr. 1: Dokumentationen, Reportagen und Doku-Soaps zeigen faszinierende Menschen und bewegende Schicksale. Die "RTLZWEI News" bieten junge Nachrichten. Darüber hinaus unterhält der Sender mit unverwechselbaren Shows und den besten Serien und Spielfilmen. Das Münchener Medienunternehmen spricht sein Publikum auf Augenhöhe...

70 Jahre Wiener Festwochen: Das Eröffnungskonzert live in 3sat

Mainz (ots) - Freitag, 14. Mai 2021, 21.20 Uhr Live Mainz (ots) - Die Wiener Festwochen feiern in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. 3sat überträgt die traditionelle feierliche Eröffnung am Wiener Rathausplatz live am Freitag, 14. Mai 2021, 21.20 Uhr, in der Sendung "70 Jahre Wiener Festwochen - Das Konzert". Mit dabei sind Die Strottern, Herbert Pixner, Mira Lu Kovacs, Soap&Skin, Marie Spaemann und Christian Bakanic, Mischwerk, Golnar Shahyar, Lukas Lauermann, Phoen Extended und das Koehne Quartett. Musik aus unterschiedlichen Stilrichtungen und aus drei Jahrhunderten wird zu hören sein und verweist auf die künstlerischen Botschaften aus der facettenreichen Geschichte der Festwochen. Eine künstlerische Intervention von Florentina Holzinger leitet das Festivalprogramm ein. Nach langer Zeit kultureller Entbehrungen will das Festival 2021 die darstellenden Künste feiern. Das erste Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen fand 1951 nach Ende des Zweiten Weltkriegs statt. Im Laufe seiner Geschichte avancierte das Festival zu einer internationalen Drehscheibe für multidisziplinäres Kunstschaffen. Am Samstag, 12. Juni 2021, startet der 3satFestspielsommer mit Konzerten und Opernhighlights der großen Klassikfestivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Viele Konzerte und Aufführungen sind in der 3sat-Mediathek unter #wirlebenkultur (https://www.3sat.de/kultur) abrufbar - das gesamte Programm ist im 3sat-Pressetreff verfügbar unter: https://kurz.zdf.de/yTdG/. Ansprechpartnerin: Jessica Zobel, Telefon: 06131 - 70-16293; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wienerfestwochen #wirlebenkultur in der 3sat-Mediathek: https://3sat.de/kultur 3sat - das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD Pressekontakt: Zweites Deutsches Fernsehen HA Kommunikation / 3sat Pressestelle Telefon: +49 - (0)6131 - 70-12121 Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell

Désirée Nosbusch spielt Erzherzogin Sophie / Drehstart für TVNOW-Event-Serie „Sisi“

Köln (ots) - Die erste Klappe für die TVNOW-Eventserie "Sisi" ist gefallen. In den Hauptrollen stehen Dominique Devenport und Jannik Schümann als Sisi und Franz vor der Kamera. Und jetzt steht fest: Die Rolle der Erzherzogin Sophie, der Mutter von Franz, übernimmt Grimme-Preisträgerin Désirée Nosbusch ("Bad Banks"): "Ein Mädchentraum ist für mich in Erfüllung gegangen. Es ist eine tolle Herausforderung und auch eine Ehre, die Erzherzogin Sophie in der neuen Sisi-Serien-Verfilmung darstellen zu dürfen. Sie war das politische Mastermind hinter ihrem Sohn und wurde oft die 'heimliche Kaiserin' genannt." Außerdem Teil des Hauptcasts sind: Tanja Schleiff (Rolle: Gräfin Esterhazy), Paula Kober (Fanny), Julia Stemberger (Sisis Mutter, Herzogin Ludovica in Bayern), David Korbmann (Graf Grünne), Pauline Rénevier (Herzogin Helene "Néné" in Bayern, Schwester von Sisi), Yasmani Stambader (Lajos Farkas), Giovanni Funiati (Graf Andrassy) und Marcus Grüsser (Sisis Vater, Herzog Max in Bayern). Für die 6-teilige Serie wird noch bis August 2021 in Deutschland (Bayern), Österreich, Lettland, Litauen und Budapest gedreht. Die TVNOW-Event-Serie wirft einen neuen Blick auf das Leben einer jungen Frau, die als Kaiserin Geschichte geschrieben hat und als Filmfigur zur Legende wurde. Sie erzählt die Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen zwischen persönlichem Verlangen und politischen Zwängen, zwischen Macht und Verletzlichkeit. Auf der einen Seite Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, die als "schönste Frau Europas" bekannt war, sich den starren höfischen Gepflogenheiten widersetzte und die Macht ihrer äußeren Erscheinung für sich und ihre Ideale zu nutzen wusste. Auf der anderen Seite Franz Joseph I., der die Last der Krone in persönliche und politische Härte übertrug und in Sisi eine ungewöhnliche Verbündete fand. Produziert wird...

3satKulturdoku „Schwarze Musiker und weiße Musik: Wie rassistisch ist die Klassik?“

Mainz (ots) - Samstag, 15. Mai 2021, 19.20 Uhr Erstausstrahlung Mainz (ots) - In der klassischen Musikszene gibt es kaum Schwarze Musikerinnen und Musiker. Auch einzelne Schwarze Klassikstars wie Sheku Kanneh-Mason oder Golda Schultz können darüber nicht hinwegtäuschen. Woran liegt das, wo doch viele andere Musikgenres ohne People of Colour nicht denkbar sind? Die 3satKulturdoku "Schwarze Musiker und weiße Musik: Wie rassistisch ist die Klassik?" von Hannah K. Friedrich sucht am Samstag, 15. Mai 2021, 19.20 Uhr in Erstausstrahlung, nach Antworten und spricht mit Künstleragenturen sowie Musikerinnen und Musikern. Die Dokumentation ist ab Sendetag ein Jahr lang in der 3sat-Mediathek abrufbar. Die klassische Musikszene gibt sich gern weltoffen und divers. Und auf den ersten Blick scheint es tatsächlich nur wenige Orte zu geben, an denen Menschen verschiedener Nationalität und Hautfarbe so harmonisch zusammenwirken wie etwa in einem Sinfonieorchester oder Opernensemble. Der zweite Blick aber zeigt, dass hier eine Farbe fehlt. Liegt das an einem strukturellen Rassismus, der Schwarzen Musikerinnen und Musikern die "hohe klassische Kunst" nicht zutraut - ein Rassismus, der vielen in der Branche vielleicht gar nicht bewusst ist? Sheku Kanneh-Mason ist als Schwarzer Cello-Star absolut solitär in der Szene. In seiner noch jungen Karriere hat er versteckte rassistische Anfeindungen erlebt. Der Dirigent Kevin John Edusei ist ebenfalls betroffen: Immer wieder, so erzählt er, werde er aufgrund seiner Hautfarbe als Reinigungskraft angesprochen. Der 22-jährige Flötist Matthew Higham ist der einzige Schwarze Musiker im hr-Sinfonieorchester. Auch er erlebt immer wieder rassistische Diskriminierung. Er beklagt das Fehlen von Vorbildern, die bei jungen Schwarzen ein Interesse für klassische Musik wecken könnten. Schwarze Musiker, davon ist Higham überzeugt,...

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