Erneut Spenden-Siegel für Menschen für Menschen: DZI bestätigt seit 1993 verantwortungsvollen Mitteleinsatz

München (ots) –

Auch für das kommende Jahr hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) Menschen für Menschen das Spenden-Siegel wieder zuerkannt. Seit 40 Jahren leistet die Stiftung nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit in Äthiopien, seit Einführung und damit seit fast zwanzig Jahren trägt sie das DZI-Siegel. Rund sechs Millionen Äthiopierinnen und Äthiopier haben bis heute von der Arbeit der Organisation profitiert, deren transparente Strukturen aktuell besonders wichtig sind.

Schon seit 1993 unterzieht sich die von Schauspieler Karlheinz Böhm gegründete Stiftung Menschen für Menschen jährlich der strengen Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) und trägt seitdem ununterbrochen dessen Siegel. „Das DZI Spenden-Siegel belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht“, so das Institut (https://www.dzi.de/spenderberatung/spenden-siegel/). „Siegel-Organisationen verpflichten sich freiwillig, die DZI-Standards zu erfüllen und damit höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Sie sind leistungsfähig, arbeiten transparent, wirtschaften sparsam, informieren sachlich und wahrhaftig und haben wirksame Kontroll- und Aufsichtsstrukturen.“

Menschen für Menschen hat sich zum Ziel gesetzt, Äthiopierinnen und Äthiopier in die Lage zu versetzen, ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft und selbstbestimmt zu verbessern. Dabei trägt der nachhaltige, bedarfsorientierte, integrierte und partizipative Ansatz der Organisation selbst bereits wesentlich zu einem effizienten und wirkungsvollen Mitteleinsatz bei. Um mit den ihr anvertrauten Spendengeldern die Menschen in Äthiopien bestmöglich zu unterstützen und das Maximum an Entwicklung zu ermöglichen, hat die Stiftung in den vergangenen Jahren stetig daran gearbeitet, ihre Kontrollmechanismen und Transparenz immer noch weiter zu verbessern.

Angesichts der kritischen Lage in Äthiopien ist die organisationseigene Infrastruktur vor Ort mit eigenen Büros, Fahrzeugen und Bankkonten gerade ein großer Vorteil für Menschen für Menschen. Rund 600 festangestellte äthiopische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen unter der Führung von Projektleitern die verschiedenen Maßnahmen in den Projektgebieten um. Die zentrale Steuerung obliegt dem Projektkoordinationsbüro in Addis Abeba gemeinsam mit der Stiftungszentrale in München. Alle Ausgaben werden durch mehrere Instanzen geprüft, bevor sie genehmigt werden. Durch die IT-gestützte Buchhaltung kann das Team in Deutschland Kassen und Lagerbestände sowie Verbrauchsgüter, zum Beispiel Treibstoff, einsehen. Die organisationseigenen Bankkonten in Äthiopien gewährleisten, dass Spendengelder auch aktuell ihrem Zweck entsprechend zum Einsatz kommen. In zehn von zwölf Projektgebieten kann Menschen für Menschen gegenwärtig trotz der kritischen Lage arbeiten – auch, weil die Organisation in den vergangenen 40 Jahren zu einem gewachsenen Teil Äthiopiens geworden ist.

Unabhängige Wirtschaftsprüfung und Jahresbericht

Zur transparenten Mittelverwendung und einer strikt gesetzeskonformen Arbeit trägt zudem eine von der Stiftung berufene Compliance-Beauftragte bei. Die Rechnungslegung der Stiftung lässt Menschen für Menschen darüber hinaus jährlich von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer kontrollieren. Der Prüfbericht geht an den Stiftungsvorstand und wird dem Stiftungsrat vorgelegt. Er ist außerdem Bestandteil des Jahresberichts, in dem die Stiftung der Öffentlichkeit ihre Aktivitäten des Vorjahres darstellt. Die Jahresberichte der letzten zehn Jahre stehen auf der Website (https://www.menschenfuermenschen.de/ueber-uns/transparenz/#section–heading-separator-block_5dd437189b8e1) von Menschen für Menschen zur Verfügung.

Rund sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder in Äthiopien haben bis heute von der Arbeit der von Karlheinz Böhm gegründeten Organisation profitiert. Über 500.000 Kinder gehen jeden Tag in eine von Menschen für Menschen errichtete oder erneuerte Schule, mehr als 2.700 Quellfassungen und Handpumpbrunnen versorgen die Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser und rund 30.000 Frauen haben durch Mikrokredite die Chance erhalten, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Daneben trägt die Organisation mit integrierten Aufforstungsprogrammen zum Klimaschutz bei. In den kommenden Monaten wird sich Menschen für Menschen verstärkt der Nothilfe widmen. „Im Zentrum unseres Handelns steht der Mensch“, so Stiftungsvorstand Dr. Sebastian Brandis. „Gerade jetzt müssen wir den Menschen in Äthiopien verstärkt als Partner zur Seite stehen – wie wir es in den vergangenen 40 Jahren, auch in schwierigen Zeiten, erfolgreich getan haben.“

Pressekontakt:

Stiftung Menschen für Menschen
Lisa-Martina Kerscher
Brienner Straße 46
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E-Mail: presse@menschenfuermenschen.org
Tel.: +49 89 383979-87

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